Schröpfbehandlung am Rücken
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Vitamine in der Orthomolekularen Medizin

Die Entdeckung der Vitamine

Unter Seeleuten und Strafgefangenen grasierten Krankheiten, welche sich durch bestimmte Lebensmittel leicht heilen liessen. Es musste sich also um Mangelkrankheiten handeln. Forschern gelang es, aus den Nahrungsmitteln die lebensnotwendigen Stoffe zu isolieren, welche für die Heilung verantwortlich waren. In ihrer chemischen Struktur hatten all diese Stoffe eine Stickstoffverbindung (NH2), weshalb man ihnen die Bezeichnung "Vitamine" (Vita = das Leben und Amine = chemische Stickstoffverbindung) gab.

Die komplizierten chemischen Bezeichnungen der Vitamine wurden 1913 durch Grossbuchstaben des Alphabets ersetzt. Damals waren vier Vitamine bekannt, welche fortan als Vitamine A, B, C und D bezeichnet wurden. Später entdeckte man weitere Vitamine und beim Vitamin B erkannte man, dass es sich um mehrere Stoffe handelte, welche fortan als B1, B2 usw bezeichnet wurden.

Kann unser Körper Vitamine selber herstellen

Lange ging man davon aus, dass der menschliche Körper, im Gegensatz zu Tieren oder Pflanzen, nicht in der Lage sei, Vitamine selber herzustellen und alle Vitamine deshalb über die Nahrung zugeführt werden müssen. Mittlerweilen weiss man, dass es sich bei den Vitaminen längst nicht immer um Amine handelt und dass unser Körper zumindest bei einigen von ihnen sehr wohl dazu in der Lage ist, sie selber zu produzieren. So zum Beispiel die Vitamine B3 und D. Weitere Vitamine wie B12 und K werden durch Bakterien in unserem Darm hergestellt. Voraussetzung dazu ist eine gesunde Darmflora.